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[Courriers des lecteurs] [Page principale] [Home page] An das Volk der Demokratischen Republik Kongo und seine FreundeFünfzehn Monate nach der Machtergreifung durch Laurent Désié Kabila befindet sich die Demokratische Republik Kongo (RDC) noch immer in einen chaotischen Zustand ohne Aussicht auf Besserung. Die derzeitige Besetzung unseres Territoriums durch die ruandischen Armee ist nichts anderes als das Resultat der miserablen Amtsführung des selbsternannten Kabilas, der seit seiner Machtergreifung die Realität in unseresm Land ignoriert. Seine Politik der Ausgrenzung zugunsten der Vetterwirtschaft fördert keinstenfalls die angestrebte nationale Einheit. Mit dem Terrorismus der Staates, den er gegenübenr der inneren Opposition immer angewendet hat und der Brutalität seiner Macht schürt er auch die gehorsamkeit des Volkes. Man befreit kein Volk, indem man seine Freiheiten beschlagnahmt un man kann kein Land wiederhersttelen ohne es dabei zu unterstützen. Hat der Landsmann Etienne Tshisekedi am 23/5/97 nicht einen Appell an uns und an die gesamte internationale Meinung in Bezug auf diese Sache mit dem Wortlaut ausgerufen ?: "Feierlich bitte ich die Nachbarländer, sich daran erinnern zu wollen, welche Elemente sie der ALDL für diesen gloriosen Kampf zur Verfügung gestellt haben." Er schloß mit den Worten ab: "Bleibt wachsam! Niemals wird der "Kabilismus" über den "Mobutismus" im Land unserer Vorfahren siegen. Haltet durch! Wie werden siegen!" Mit einer Verspätung von fünfzehn Monaten kommt Monsieur kabila nun dazu, auf diesen Vorschlag zu reagieren, was man als Teil seiner Rede vom gestrigen Dienstag, den 6/8/98 wiedererkennt, in der er sagt, daß die Ruander und die Tutsis ganz Kongo dominieren wollen. Unserer Meinung nach ist es dieser Appell an die Wachsamkeit, den der landsmann Tshisekedi an das Volk Kongos gerichtet hat, der Monsieur Kabila dazu gedrängt hat, bevor dieser o.g. beherrschung so zu reagieren. Dieses würde nämlich bedeuten, da´ß die Rebellion, die von den Benyamulengen in Zusammenarbeit mit Ruanda und Uganda nicht anderes ist, als ein zwielichtiges Massaker, das durch die Letzteren organisiert wurde, mit dem Ziel Kongo zu beherrschen. Tatsächlich sind die Tutsis Benyamulengen dabei, uns eine Flucht von ruandischen und ugandischen Tutsis zu schicken, die sie passieren lassen, um ihre Machtstärke zu entfalten, die ihnen erlaubt, die ganze Region Kivu in den bergen zu beherrschen und darüberhinaus das ganze Lad zu erobern gemäß dem Zehn.-Jahres-Plan, der von diesem Jahr an, bis zum Jahre 2008 geht. Wir schätzen, daß Monsieur Kabila, der die Militärabkommen mit seinen Förderern unterzeichnethat, in seiner Stellung die listen aller Militärs, die freiedlich wieder zu uns zurückkommen müssen. Daß die benyamulengischen Tutsis scih absichtlich mit den ruandischen identifizieren oder verschmelzen , bestätigt noch die Analyse, die beweist, daß bei den benyamulengen des Stammesinteresse dem natioalen Interesse vorausgeht. In anderen Worten: ein benyamulengischer Tutsi betrachtet sich selbst, als viel näher zu dem ruandischen oder ugandischen Tutsis gehörend als zu einer kongolesischen. Wie also können wir akzeptiern von solch einem Tribunal regiert zu werden ? Wenn die Enthüllung Pscale Tshipata Mukebas vom AFDL gemäß der der Präsident Kabila Ruanda die Region Kivu während seiner Rebellion versprochen hat (Siehe: Info des BBC vom 05/08/98 um 20.00h), sich bestätigt, wird der Präsident folglich aufgrund seines Hochverrates, den er am Volk begangen hat, zurücktreten müssen. Dieses Problem wird nicht eher eine Lösung finden bis der Präsident Kabila alle geheimverträge, die er mit seinen ruandischen, benyamelengischen und ugandischen Unterstützern abgezeichnet hat, auf den Tisch gelegt hat - dieses im Interesse der Nation und nicht um seinen Vorsitz zu retten. Aufgrund allem, was geschieht, ziehen wir die Schlußfolgerung, daß alle Geheimgesetze, die und durch Monsieur Kabila in Zusammenarbeit mit seinen Unterstützern, den Tutsis, früher aufgezwungen wurden, völlig ungültig sind durch die Tatsache, daß sie den juristischen Rahmen der CDS (Souveräne Nationale Konferenz), die die Zugehörigkeit der Benyamulengen zu der kongolesischen Nationalität in Frage gestellt hat, ignoriert haben, ignoriert haben. Noch einmal: Bleibt aufmerksam - für eine bessere Zukunft unseres schönen und reichen Landes, das von allen begehrt wird.
Geschrieben am 12/08/98 von Tshimanga Kadima und Kalenga Muanda. Alle
von UDS/Frankfurt
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